„Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts“ 9 – über die Differenzierung der Moralvorstellungen

Unter anderem taucht in diesen Passagen Schamil auf, bemerkenswert:

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Treitschkestraße

Wie nebenstehend hat man in Hannover, und zwar im Stadtteil Hainholz, versucht, das Problem zu lösen. Was ist davon zu halten?

Die Treitschkestraße in Hannover ist eine kleine Straße in der Nähe der Bahn in einem Stadtteil, der nie ein guter gewesen ist. Allerdings ist es auch keine ganz finstere Gegend. Wenn Sie sich vom Straßenschild auf dem Foto aus auf die Mitte der Straße verfügen, haben Sie in etwa diesen Blick in die Straße hinein:

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Und so eben nicht mehr

Stolpere ich gerade so halbzufällig drüber, über das Preußenlied, paßt irgendwie ganz gut in den Tag:

2. Mit Lieb‘ und Treue nah‘ ich mich dem Throne,
Von welchem mild zu mir ein Vater spricht;
Und wie der Vater treu mit seinem Sohne,
So steh‘ ich treu mit ihm und wanke nicht.
Fest sind der Liebe Bande;
Heil meinem Vaterlande!
|: Des Königs Ruf dring in das Herz mir ein:
Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein! :|

Heute wirkt’s lächerlich, aber der Failing State, um den’s da geht, hat vor gar nicht sooo langer Zeit mal halb Deutschland bedeckt, ganz Deutschland zur Witzfigur gemacht und viel Unheil angerichtet. Man muß sich klarmachen, daß da oben nicht ironisch gemeint ist.

Eben gerade

wilhelm_zwoim Deutschlandradio ein ganz brauchbares Interview mit dem Historiker Wolfgang Wippermann anläßlich des heutigen 150. Geburtstages Wilhelms II. Scheint nicht im Netz greifbar, hier das betreffende „Kalenderblatt“. Edit: Das Interview liegt nun vertippselt auf der Website vom D-Radio vor: „Im Schatten von Bismarck und Hitler“.

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Kein Spießrutenlaufen mehr…

… jedenfalls nicht mehr für die Soldaten der deutschen Bundeswehr und das nun schon seit 200 Jahren nicht mehr. Von diesem Jubiläum gibt uns ein „Kalenderblatt“ des Deutschlandfunks Kunde. Und wenn ich diesen Beitrag lese, dann könnte ich wetten, daß der Autor so aus meiner Generation ist und als Kind in Bernd Engelmanns Werken aus Papis Bücherschrank geschmökert hat.

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Die schwarzweiße Raucherwand

Indem ich gerade von einer Zigarettenpause vor dem Dienstboteneingang des Etablissements hier zurückkehre, verweise ich auf einen etwas weitschweifigen faz.net-Artikel, in dem überzeugend dargelegt wird, daß früher im Fernsehen sehr viel geraucht wurde und daß das heute nur noch Helmut Schmidt darf. Und Susanne Osthoff, so wäre vielleicht zu ergänzen.

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Die Preußin

Ein oder zweimal einen Krieg durch Dreistigkeit, Hartnäckigkeit und/oder ein Mirakel gewonnen haben oder zumindest den Folgen der Niederlage entgangen sein – und dann glauben, daß sich derlei wiederholen müsse, das kommt uns irgendwie bekannt vor. Den Ausnahmezustand verinnerlicht haben.

Und übrigens kann man das Wort „Momentum“ überhaupt nicht mehr hören.

Kunersdorf, von 1912 aus gesehen

laudon.jpgVor mir liegt der 1912 in Berlin erschienene zehnte Band der dritten Abteilung des monumentalen Werkes über die „Kriege Friedrichs des Großen“, herausgegeben von der „Kriegsgeschichtlichen Abteilung II“ des „Großen Generalstabes“.

Es befaßt sich dieser Band mit dem großen Sieg bei Kunersdorf am 12. August 1759, in dessen Gefolge nur mehr das Phlegma eines russischen Generals die Armee Friedrichs II. vor ihrer vollständigen und endgültigen Zerstreuung durch die Truppen des Feldmarschalls von Laudon bedauerlicherweise bewahrt hat.

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VI

002.gif♦ König Beatrix der Niederlande ist siebzig Jahre alt geworden. Heute im FAZ-Feuilleton ein sehr schöner Artikel von Schümer dazu, der insbesondere klarstellt, wie konsequent unvolkstümlich, hoheitlich und konservativ – es drängt sich hier einfach auf zu sagen: „unholländisch“ – sie ihr Amt führt. Gut und schön. Bis a hundertzwanzich! :-)

♦ Don Felipe ist vierzig geworden, Glückwunsch.

♦ Warum sieht man immer wieder und recht häufig türkische oder sonstwie moslemische (also: kopftuchtragende) Walkerinnen mittleren Alters auf der Herrenhäuser Allee? Das bleibt rätselhaft. Türkische Läufer sieht man übrigens ganz selten, Ausdauersport scheint deren Sache nicht zu sein.

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Schädlingsbekämpfer (ergänzt)

schaedlingsbekaempfer2Eine ausgebleichte lila Mappe aus stabiler Pappe im Oktavformat, verschlossen mit einer lila Kunstseidenschleife. Aufdruck: „Ein Vierteljahrhundert Preußische Landesanstalt für Wasser-, Boden- und Lufthygiene : 1901-1926.“ Darüber eine 25 im Lorbeerkranz. In der Mappe vier graue Hefte aus den Reihen „Mitteilungen aus der Preußischen Landesanstalt …“ und „Kleine Mitteilungen des Vereins für Wasserversorgung und Abfallbeseitigung e.V.“ Eine selbstgebastelte Behörden-Festschrift von 1926 also.

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