Ney
Raistlin wähnte sich heute morgen in der taktischen Situation des Herzogs von Wellington. Hetzen wir ihm also nun zum Feierabend zur Strafe den größten Saarländer aller Zeiten auf den Hals:
Michel Ney, Sohn eines armen Böttchers aus Saarlouis. Marschall von Frankreich, Herzog von Elchingen und Fürst von der Moskwa – Tapferster der Tapferen. Und diese Titel sind ihm bekanntlich nicht von irgend jemanden verliehen worden.
Der Wiki-Artikel über Ney ist sehr okay, wer die berühmte Anekdote aus dem Wirtshaus in Ostpreußen („Messieurs, erkennen Sie mich nicht? Ich bin die Nachhut der Großen Armee – ich bin Michel Ney.“) in literarisch ansprechenderer Form lesen will, kann Sieburgs „Hundert Tage“ zur Hand nehmen.
Und bei Waterloo ist er ja leider nicht durchgekommen – Raistlin wird es also letztlich doch nicht ans Leder gehen.

