Groll
Zum Frühstück einen lesbaren und ruhigen Artikel zu den aktuellen Grundkonstanten des Nahostkonfliktes – betrachtet aus saudi-arabischer Perspektive, verfaßt von Klaus-Dieter Frankenberger, betitelt „Des Königs Groll“, zu finden auf der letzten Seite des ersten Produkts der Druckausgabe – und auf faz.net wieder einmal eingemauert.
Zusammenfassung: Das Königreich Saudi-Arabien – dabei, sich als regionale Führungsmacht zu etablieren – zürnt Syrien, weil sich der junge Assad zu sehr an den Iran klammere und die Region destabilisieren helfe. Das iranische Atomprogramm wird in Saudi-Arabien sehr ernst genommen. Das Verhältnis zu den USA hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert, seit diese weniger aufgeregt nach Demokratisierung rufen und sich mit den modesten Reformen des Königs zufrieden geben und seit die Saudis ein wenig davon abgekommen sind, Islamisten auf der ganzen Welt finanziell zu unterstützen.

