„Schneechaos“

Vor einigen Tagen wurde auf den NachDenkSeiten der Neoliberalismus für das „Schneechaos“ dieser Tage verantwortlich gemacht, heute stößt ein Blogger ins gleiche Horn. Straßenmeistereien seien privatisiert worden und funktionierten nun nicht mehr.

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Attacke

Nämlich eine Panikattacke, und zwar beim Laufen. So gegen halb sieben losgetobt, und zwar frohgemut ohne Mütze und Handschuhe. Es sind so drei Grad minus, und es schneit und stürmt (30 km/h). Was ich nicht bedacht hatte: der Wind kommt aus Westen, anders als die ganze letzte Zeit. Ich hatte ihn damit zunächst im Rücken – das Beste käme also zum Schluß. Nach anderthalb Kilometern baut sich die Angst vor den zu gewärtigenden Schmerzen in Händen und Ohrbögen auf dem Rückweg so auf, daß ich umgekehrt bin. Vermutlich haben das die über den Boden ziehenden Schneeschwaden mit ausgelöst – ein richtiger, kleiner Angstzustand. Es war dann in der Tat ungemütlich auf dem Rückweg, aber auch nicht gerade qualvoll oder derlei… Na, vermutlich ist es auch nicht immer falsch, solchen Instinkten zu folgen…

Schnee im Frühling

schnee.jpgHeute findet alles ein bißchen später statt. Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, bin ich heute zum erstenmal nach Mitternacht gelaufen — und das nun gerade in der Osternacht.

Vor dem Gemeindehaus der evangelischen Kirche nebenan brennen sie ein Osterfeuer ab, ein merkwürdiger Anblick im Wohngebiet, aber doch hübsch anzuschauen. Dennoch: Es paßt nicht. Nicht neben einer Kirche. Osterfeuer sollten mit Suff und Krach verbunden sein, nicht mit wohlanständigem Danebenstehen und ein paar Tanten-Reflexionen über den heidnischen Ursprung der Veranstaltung.

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