„Kampfplatz Spanien“ 7 – Bei Guadalajara im Monat März

Die Schlacht bei Guadalajra im März 1937 ist – neben der Verteidigung Madrids im November 36 – der einzige wirklich triumphale Sieg der Republik über die Faschisten: das Expeditionskorps Mussolinis wird nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen und in die Flucht geschlagen.

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„Kampfplatz Spanien“ 6 – Unmut über eine nicht stattgefunden habende Nibelungenschlacht in Málaga

Borkenau zeigt sich angesichts der Einnahme von Málaga durch die Faschisten im Februar 1937 hinsichtlich der militärischen Fähigkeiten der republikanischen Streitkräfte und Milizen außerordentlich skeptisch:
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„Kampfplatz Spanien“ 5 – Deutsch-jüdische Streitkräfte

Sehr interessant. Borkenau ist im Januar 1937 auf seiner zweiten Spanienreise in Murcia recht weit im Süden und beobachtet dort folgendes:

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„Kampfplatz Spanien“ 4 – Madrid, Kastilien, Andalusien (und noch die Pasionaria)

Ende August, Anfang September 1936 reist Borkenau von Barcelona zunächst nach Valencia, dann weiter nach Madrid – und von dort aus nach Süden: nach der Mancha in Neukastilien und schließlich in den nördlichen Teil Ostandalusiens.

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„Kampfplatz Spanien“ 3 – auf dem Weg zur Front – Lérida, Sancho, Durruti, Dum-Dum

Borkenau ist am 12. August 1936 auf dem Weg von Barcelona zur Aragón-Front. (Ein halbes Jahr später wird George Orwell in etwa den gleichen Weg zurücklegen. Und Willy Brandt auch, aber das nur nebenbei.)

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„Kampfplatz Spanien“ 2 – eine Kirche brennt

Und zwar am 5. August 1936 im de facto von anarchistischen Milizen beherrschten Barcelona. Knapp drei Wochen liegt der Aufstand der Faschisten zurück, Barcelona und ganz Katalonien ist fest in der Hand der Regionalisten/Loyalisten und der Revolutionäre. Borkenau ist gerade dort eingetroffen.

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„Kampfplatz Spanien“ 1 – über die katholische Kirche

Eine lange, aber außerordentlich interessante Passage. Sie klärt grosso modo die Frage: „Warum ist bei diversen roten Aufständen in katholischen Gegenden Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg niemand auf den Gedanken gekommen, Priestern was zu tun – und warum sind sie in Spanien reihenweise an die Wand gestellt worden?“ (Außer in Navarra und im Baskenland.)

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Noch etwas zum 9. November

9. November 1936: Die vor allem aus Deutschen, Franzosen, Belgiern und Engländern bestehende neuaufgestellte XI. Internationale Brigade – insgesamt etwa 2000 Mann – greift erstmals in das Kampfgeschehen des Spanischen Bürgerkrieges ein.

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Orwell und Enzensberger

Da habe ich nun gestern nach der Beendigung von George Orwells „Mein Katalonien“ (zuerst 1938) die Lektüre von Hans Magnus Enzensbergers „Der kurze Sommer der Anarchie“ begonnen. Und es geht nicht, obwohl beide Werke thematisch so nahe beieinander liegen.

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„Mein Katalonien“ 5 – Die letzten Tage: die Kathedrale und wieder Tabak

Die letzten drei Kapitel sind ziemlich beklemmend und sozusagen ein Vorgeschmack auf 1984. Sie sind gleichsam durchzogen und durchwoben von der allgegenwärtigen Angst vor einer Verhaftung durch die Geheimpolizei. Es muß im Sommer 1937 in Barcelona eine entsetzliche Atmosphäre geherrscht haben – auch in Brandts Erinnerungen klingt sie an.

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„Mein Katalonien“ 4 – Warnung vor sich selbst (ergänzt)

Der Absatz, in dem Orwell vor seiner eigenen Schilderung warnt, ist glaube ich ziemlich bekannt. Ich möchte ihn aber auch und gerade daher auch in diesem Blog haben.

Sein Hintergrund sind die Maiunruhen im Jahre 1937 im revolutionären Katalonien. Dabei sterben in einer Woche nach dem 3. Mai mehrere hundert Menschen. Es stehen sich gegenüber:
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„Mein Katalonien“ 3 – weiter zur Entchristlichung: auf einem Friedhof in Aragonien

Diese Beobachtungen in einem Dorf nahe Huesca im Aragón und allgemeiner aus der ganzen Region und aus Katalonien scheinen mir außerordentlich interessant. Auch anderswo in Europa gibt es Gegenden, die formell katholisch sind, die de facto aber seit langen Jahrhunderten – gar nichts mehr sind. Man denke an Südwest-Frankreich, man denke an Böhmen.

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„Mein Katalonien“ 2 – zwei unzerstörte Kirchen in sechs Monaten

Orwell wirft der ausländischen, namentlich natürlich der englischen antifaschistischen Presse vor, 1936 die revolutionären Ereignisse (Enteignungen, Landnahmen, Rätebildungen etc.) im roten Teil Spaniens verschwiegen zu haben – um die Lage so darstellen zu können, als kämpften da republikanische Gentlemen gegen Putschgenerale.
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„Mein Katalonien“ 1 – mañana

Das iberische und iberoamerikanische mañana ist in der Tat weltberühmt – und war es schon, als Orwell diesen hübschen Absatz geschrieben hat. Wie er selbst schreibt. (Unbedingt dazu gesagt werden muß, daß er zuvor die ersprießlichen Eigenschaften der Spanier – zuvörderst ihren Großmut und ihre Fähigkeit, andere zu rühmen – in den höchsten Tönen gelobt hat.)

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Brandts „Erinnerungen“ 3 – sein Katalonien

Anfang 1937 ist Brandt dort, wo auch George Orwell ist – an der Aragón-Front im Spanischen Bürgerkrieg. In der spanischen Wikipedia wird er als prominentestes Ex-Mitglied der Internationalen Brigaden genannt, aber das ist Unfug: er ist als Beobachter dort, wie so viele Linke aus der ganzen Welt. Er war nie in den Interbrigaden und kämpft auch nicht – wie es Orwell getan hat – in den POUM-Milizen. Aber er bekommt etwas zu sehen:

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