Wir versuchen, die Lage in Georgien zu beobachten,

… und tun es damit den 340 EU-Beobachtern gleich. Die sollen nun laut einem Welt-Online-Artikel nach russischer Entscheidung nicht einmal in die von den Russen okkupierte Pufferzone hinein dürfen, obwohl sie doch eigentlich deren Räumung beobachten sollten. (Nach Südossetien und Abchasien dann ohnehin nicht.)

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Mehr Macht, weniger Geld

Eine sehr ruhige und nicht dumme Analyse der machtpolitischen Gegebenheiten nach dem Georgien-Krieg liefert Michael Ludwig: Mehr Macht, weniger Investionen für Russland.

Darüber, daß Rußland den Krieg provoziert hat, dürfte weithin Einigkeit bestehen – gleich, was von Saakaschwilis Behauptung zu halten ist, man habe mit dem Einmarsch in Südossetien der schon anrollenden russischen Invasion entgegentreten wollen.

Für mich ein Aufreger ist das hier:

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Ossetische Milizen

Von den südossetischen Milizen war gestern schon zu hören, nun schaffen sie es heute auf die FAZ-Titelseite. Na, man kann Rußland zu seinen Verbündeten nur gratulieren. :roll: Deren Landleute im Norden haben 2004 schon durch Herumgeballere in Beslan die Katastrophe ausgelöst, das jedenfalls hat Ruslan Auschew behauptet, und dem glaube ich das weiterhin aufs Wort.

Chromrot zum Frühstück

So, ich hoffe, die Tagesereignisse haben die FAZ gestern zumindest fürs erste zum letzenmal veranlaßt, aus der Form zu gehen. Mir gefällt diese kleine Serie auch nicht mehr, drei Folgen reichen, weiß Gott.

Realiter nehme ich übrigens vormittags grundsätzlich nichts Festes zu mir, nur Kaffee; die erste Mahlzeit ist alltags das Mittagessen so gegen halb zwei.

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Kupfersulfat zum Frühstück

Nun, eigentlich hatte ich mir heute vorgenommen, mich auf dem Weg zur Arbeit melodramatisch naßregnen zu lassen, aber daraus ist nichts geworden.

Die FAZ ist schon wieder aus den Fugen. Aber sie werden halt auch (man erinnere sich an die lange k2-Diskussion über das Foto auf dem Titelblatt – und an ähnliches) generell immer lauter.

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Wett-Lügen

Ich empfehle meinen geneigten Lesern die Lektüre eines Artikels von Florian Hassel in der Online-FR zum Propaganda-Krieg zwischen Georgien und Rußland. Hassel ist einer der wenigen deutschen Journalisten, die sich in der Region auskennen, und hat schon im Zweiten Tschetschenienkrieg hervorragende Arbeit geleistet.

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Eisenvitriol zum Frühstück

Die FAZ präsentiert sich in ungwohnter Aufteilung, die Woche beginnt mithin beunruhigend. Rußland marodiert im Transkaukasus, China läßt Turnflummis unklaren Alters herumhüpfen. Und dann gäbe es da noch Indien. Es ist in den Leitartikeln viel von Regionen, Großmächten und Polaritäten und Multilaterismen die Rede.

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Déjà-vu im Kaukasus

„Zurück zu den Wurzeln!“, das war heute meine Assoziation als die Meldungen kamen, daß es auch in Abchasien knallt. Erinnert man sich? Das war so 1992 einer der ersten Konflikte längs des Hauptkammes. Gut der Krieg zwischen Osseten und Inguschen 1991 war ein Jahr vorher und die ersten Kämpfe zwischen Georgiern und Osseten gar schon 1990.

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Kleine Bemerkung zu einem hoffentlich kleinen Krieg im Großen Kaukasus

Hoffen wir zunächst, daß die Sache nicht eskaliert – und ich vermute, daß sie nicht eskalieren wird. (Okay, das ist eine Prognose, mit der man immer mit der größten Wahrscheinlichkeit recht behält.)

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