Archiv des Schlagworts

Swift: Gullivers Reisen

Jonathan Swift: Gullivers Reisen. Mit Illustrationen v. Grandville und einem Vorw. v. Hermann Hesse, (Aus dem Engl. v. Franz Kottenkamp), 8. Aufl., Frankfurt a.M.: Insel-Verl., 1989, (insel taschenbuch; 58), [Zuerst 1726], 464 S.

„Gullivers Reisen“ 3 – Abbruch der Lektüre

Beziehungsweise Nicht-Wiederaufnahme derselben auf S. 268, d.h. in der Mitte des dritten von vier Büchern. Warum? Weil mir die Satire zu dicht und zu bitter, weil mir das alles zu beladen wird. Weil mir das Dauerfeuer von Misanthropie und die nicht enden wollenden Klagen über die Dummheit und Verdorbenheit des Menschengeschlechts schlechterdings auf die Nerven gehen.

(weiter…)

„Gullivers Reisen“ 2 – Angst vor einer Katastrophe aus dem All

Angst vor einer die Erde vernichtenden Katastrophe, die ihre Ursache im Weltraum hat, vor einem „wissenschaftlich“ und nicht religiös verursachten Weltuntergang, konnte man anscheinend schon haben lange bevor es Science Fiction im eigentlichen Sinne, Katastrophenfilme, den Klimawandel oder den Sender N24 gab.

(weiter…)

„Gullivers Reisen“ 1 – wasserdicht

Gulliver demonstriert dem Kaiser von Lilliput seine Taschen-Pistolen (S. 49 f.):

[]...; danach lud ich sie nur mit Pulver, das dank der Dichtheit meiner Pulvertasche vor dem Naßwerden in der See bewahrt worden war (alle klugen Seeleute achten ganz besonders darauf, diesem Übelstand vorzubeugen).

(weiter…)