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Türkei
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So nennen die Türken das, anderswo heißt es anders. Ich mach mir das recht oft, es geht so: Gemüse (Tomaten, Paprika, Zucchinis, Auberginen… – was halt gerade im Haus ist) grob hacken, in Pott oder Pfanne bei mittlerer Hitze in Öl vor sich hinschmoren lassen, dazu Salz und irgendwelche Gewürze, die gerade zur Hand sind.

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Grün und gold

In der NZZ ein sehr schöner, kenntnisreicher (sofern ich das beurteilen) und differenzierender Artikel von Klaus Kreiser über die Praxis der türkischen Obrigkeit, historische (griechische, kurdische, armenische etc.) Ortsnamen durch „echt-türkische“ zu ersetzten: „Die Herren der Namen verlieren die Kontrolle“. Neu war mir, daß man damit im großen Stil erst lange nach dem 2. Weltkrieg angefangen hat. Daraus:
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Mustafa

Ein längerer Artikel in der IHT berichtet über den jüngst in den Türkei angelaufenen Film „Mustafa“ von Can Dündar. Es geht um das Leben des allseits verehrten Staatsgründes Mustafa Kemal Pascha, genannt Atatürk. Kurzes Nachsuchen ergibt, das der Spon gestern was darüber geschrieben hat – der erste Absatz ist sehr nett (der Rest ist dann ein Kurden- und Armenier-Sermon):

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Die Mauer in den Köpfen

… der Türken. In der TAZ ein interessanter Artikel von Ömer Erzeren, der sich vor allem gegen die Selbstpräsentation der Türkei auf Frankfurter Buchmesse als „fasiznierend farbig“ wendet: „Der Nährboden der Literatur“. Der Regenbogen sei konstruiert, die Intellektuellen seiein „in unversöhnliche Lager gespalten sind und [führten einen] erbitterten Krieg gegeneinander“.

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Zur Lage der Türkei

In einem gestern von der FR unter dem Titel „Kein Rückschritt, sondern Fortschritt“ veröffentlichen (und ziemlich schusselig aus dem Englischen übersetzten) Text wertet die türkische Politologin Seyla Benhabib die Diskussion um die Zulassung der Kopftuches in staatlichen Schulen und Universitäten unter dem Strich als gesellschaftlichen – Fortschritt.

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Deutschland – Türkei (aktualisiert)

faz_tuerkei.jpgAktualisierung: Die FAZ macht heute mit einem Titelbild auf, bei dem man sich nicht ganz sicher ist, ob sie ihren Lesern Angst einjagen oder ob sie sie untererhalten will. (Nun, daß sie vor allem ganz einfach Aufmerksamkeit schinden will, versteht sich.)

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Schweiz – Türkei

SchweizTürkeiJedermann erinnert sich an die unmögliche Vorstellung des türkischen Publikums in der WM-Qualifikation gegen die Schweizer. Dennoch finde ich die vielen Autos mit deutscher und türkischer Fahne so erfreulich, daß ich der türkischen Mannschaft nun mit viel geringerem Ingrimm Schlechtes wünsche, als es sonst der Fall gewesen wäre. Außerdem habe ich auch große Sympathien für die Schweiz, „Europas Herz der Finsternis“. (Nein, nein, nicht nur deswegen.)

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Schatten der Angst (Odenthal; Kopper)

Tatort „Schatten der Angst“, SWR 2008, Lena Odenthal (Ulrike Folkerts), Mario Kopper (Andreas Hoppe)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Ehrenmorde (und Anabolika-Mißbrauch)

:)

Die Gefahr, unbeholfen zu wirken, wenn man sich eines solchen Themas annimmt, ist groß – und im Gegensatz zum NDR mit seinen Gender-Mainstreamings-Charlotten-Angelina-Tatorten hat der SWR die Aufgabe leidlich gemeistert. Ich denke, mit dem Ergebnis können alle Beteiligten leben. Außerdem war das auch noch ein ansehnlicher Fernsehkriminalfilm. Gut gemacht.

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IX

207.gifFriedbert Pflüger legt in seinem Weblog dar, was ihm (neben dem zu Recht vielgeschmähten Passus über die Assimilation) an Erdogans Rede noch und vor allem nicht gefallen habe – nämlich der Versuch, Türken mit deutschem Paß der Intervention der Türkei in die deutsche Politik dienstbar zu machen. Ziemlich deutliche Worte.

Die Papier-FAZ veröffentlicht heute drei außerordentlich islamkritische Leserbriefe. Darunter schien mir einer zwar etwas geisterseherisch, aber doch zumindest bedenkenswert. Der Schreiber aus Berlin-Wedding weist auf die massenhafte Verbreitung des Anabolika-Mibrauchs in der Unterschicht hin; die futtern das Zeug, weil es muskelbildend wirkt. Angeblich macht es aggressiv. Keine Ahnung, ob das quantitativ für die „Jugendkriminalität“ von Bedeutung ist – jedenfalls ist es, nach allem, was man hört, in der Tat extrem weit verbreitet.

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