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Unter Unity – Eindrücke und Erfahrungen

Unity ist von nun an die Standard-Arbeitsplatzumgebung (in etwa: Benutzeroberfläche) der heute beliebtesten Linux-Distribution Ubuntu. Nachdem man sich vom ersten Schreck erholt hat, gewöhnt man sich sehr schnell daran und lernt Unity vielleicht sogar schätzen.

Hauptzweck von Unity ist es, auf den kleinen Monitoren von Netbooks komfortabler einsetzbar zu sein als Gnome, das bisher die Standard-Arbeitsplatzumgebung von Ubuntu war.
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5 * 10

Gestern, am Abend des 10.10.10., habe ich mir dann auch ganz brav Ubuntu 10.10 installiert. Eine Stunde hat’s gedauert, mit aller Software und vom Einschmeißen der CD bis zum wirklichen Ende der Konfiguration mit allen Sonderwünschen. „Früher“ bei Debian (so fünf Jahre ist das her…) ist für so etwas locker mal ein Tag draufgegangen. Nu, jedenfalls bei mir. Wirklich schön.

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Wenn ich diesen Thread im deutschen Ubuntu-Forum

(*klick*) etwas eher gesehen hätte, hätte ich mir heute nachmittag eine vergebliche Bastelei von drei Stunden (die ich auch ganz gut anders hätte verwenden können) sparen können. :roll: Linux halt, mal himmelhoch jauchzend, mal…

Edit: Hat sich erledigt, die neuen Treiber sind in den Repositorien, es funktioniert wieder. :-)

Gnome, Kaschmir

gnome.jpgSo, ein bißchen hab ich mich nun eingewöhnt – und mir gefällt Gnome gar nicht so schlecht. Sieht alles längst nicht mehr so frustig aus wie früher. Und KDE 4 war wirklich ein kleiner Horrortrip… Ein farblich passender Desktop war mit JSS’s grandiosem „Kaschmir“ schnell zur Hand. (Es handelt sich übrigens um eine Bildnis von Sargents elfjähriger Nichte (1908) im Kaschmir-Schal in verschiedenen Posen.)

Ein Teddybär…

teddy.pngWas um alles in der Welt fällt Kubuntu 8.04 bzw. dem mitglieferten KDE 3 ein, mir für mein Konto ausgerechnet einen Teddybären als Benutzbildchen zuzuweisen? Das ist eine Ikonographie, auf die ich seit langen Zeiten schon leicht gereizt reagiere. Außerdem wüßte ich wirklich gerne einmal, nach welchen Prinzipien da die Zuweisung erfolgt, Spracherkennung wird’s nun nicht gerade sein, und sooo furchtbar viele Standardbildchen sind auch nicht dabei.

Schnee im Frühling

schnee.jpgHeute findet alles ein bißchen später statt. Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, bin ich heute zum erstenmal nach Mitternacht gelaufen — und das nun gerade in der Osternacht.

Vor dem Gemeindehaus der evangelischen Kirche nebenan brennen sie ein Osterfeuer ab, ein merkwürdiger Anblick im Wohngebiet, aber doch hübsch anzuschauen. Dennoch: Es paßt nicht. Nicht neben einer Kirche. Osterfeuer sollten mit Suff und Krach verbunden sein, nicht mit wohlanständigem Danebenstehen und ein paar Tanten-Reflexionen über den heidnischen Ursprung der Veranstaltung.

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VII

209.gifAuf WDR 3 in eine Wiederholung dieses Störtebeker-Zweiteilers von vor so einem guten Jahr reingerutsch. Nach drei Minuten ausgeklinkt: es ist von „300 Seemeilen“ die Rede. Eine Seemeile sind 1,83 km, also eine Bogenminute der nautischen Breite, also das Sechzigstel des Abstandes zwischen zwei Breitengraden. Nicht schlecht, das im späten 14. Jahrhundert gewußt zu haben. (Ich weiß, das ist jetzt schulmeisterliche Rechthaberei, aber man kann Historienfilme, in denen solche Lapsus vorkommen, einfach nicht anschauen.)

Auf welt.de eine Reportage über Hannover-Linden. Das ist das verzeckteste Studenten-, Türken und Arbeitslosenviertel hier. War schon immer links. Seitdem das 1929 doch noch eingemeindet wurde (vorher das größte „Dorf“ im Staate „Preußen“), ist hier Hopfen und Malz verloren.

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