Der Kampfschlumpf (ergänzt)

sandkunstDa ich gerade Matsch in der Birne und Verzweifelung überall sonst habe, kommt mir ein Tweet frei_seins zur Ablenkung ganz gelegen. Das „alljährliche Macho-Sommer-Show von Putin“ sei wie immer ganz amüsant. Ist mir zumindest Anlaß, hier den hübschen Extra-3-Sketch über den „Kampfschlumpf Putin“ einzubauen, ist schon anderthalb Jahre alt:

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Podcast gelegentlich der Aufstandswoche

delacroix_freiheit

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Inhalt: Aufstände, 17. Juni 1953, Ukraine, Baltikum, Zensursula, Lage im Iran

Bandera Nera

banderaIn der Süddeutschen ein kenntnisreicher Artikel von Thomas Urban über die unterschiedlichen Geschichtsbilder in der Ost- und in der Westukraine: „Mörderische Hungersnot“. Neu war mir beispielsweise, daß die Jahre der Hungersnot anfang der 30er in der Ostukraine zumindest partiell als fette Jahre in Erinnerung sind / sein sollen:

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Zweimal die NZZ zu Rußland

In der Online-Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung finden sich gestern und heute je ein interessanter Artikel zur russischen Kollektivpsyche. Gestern bemüht der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch dazu (nicht als erster) den russischen Knastsprachen-Treminus „Bespredel“ (wörtlich „ohne Grenzen“): „Grenzüberschreitungen“. Das Wort bezeichnet eigentlich einen Zustand- in dem die festen Regeln und der Kodex den Gefängnis- und Gulag-Lebens außer Kraft gesetzt werden, einen Aufruhr.

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„Wem schlägt die Stunde?“

Mykola Riabtschuk, Herausgeber der ukrainischen Literaturzeitschrift Krytyka, erläutert in der taz, daß sich die prorussischen Elemente in der Ukraine (also „die Blauen“) bisher mit Beifallskundgebungen zur russischen Invasion in Georgien auffallend zurückhalten und versucht sich an einer Analyse, warum sie das tun. Ein recht interessanter Artikel: „Wem schlägt die Stunde?“.

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Holodomor

Eine sehr unschöne, verstörenden Lektüre zu dieser Tageszeit, ich möchte aber dennoch darauf hinweisen: Hannes Stein berichtet auf welt.de über eine New Yorker Austellung zum „Holodomor“ – also zum stalinistischen Hunger-Genozid vor allem in der Ukranie im Rahmen der „Kollektivierung der Landwirschaft“ in den Jahren 1932/33.

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65 Jahre UPA

Wir lesen in letzter Zeit zu wenig… Erst durch einen ziemlich obskuren Fernseh-Nachrichten-Bericht bin ich darauf aufmerksam geworden, daß sich in diesen Tagen die Gründung der UPA, der Ukrainischen Aufständischen Armee, zum 65. Male jährt. Das ist gewiß zumindest eine Notiz wert. Diese jugendlich-idealistische Organisation hat immerhin dafür gesorgt, daß weite Teile der Westukraine noch in den frühern 50er Jahren für sowjetische Soldaten No-Go-Areas waren.

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