FAZ – Apple: Die Ergebenheit der Gemeinde

appleRoland Lindner sehr schön zur Knechtsmentalität von ausgesprochenen Apple-Fans. Ich hatte hier schon öfter angedeutet, für wie lächerlich und unwürdig ich dieses Katzbuckeln vor einem Elekrogerätehersteller halte. Und diese Leute halten sich für eine, für die Avantgarde des Informationszeitalters, unfaßbar! Lindner sieht Licht am Horizont, nämlich in Gestalt Googles:
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Grammatik des Afrikaans – Wikipedia

afrikaansIch bin immer noch ganz fasziniert davon, wie ne germanische Sprache eben auch aussehen kann, bzw. was man damit anstellen kann. :-D Von den acht indogermanischen Fällen runter auf null. Auch keine Konjugation, keinen Ablaut. Alles ist regelmäßig. Und in niederdeutschen Ohren klingt sie auch noch vertraut und lieb und dennoch kernig und handfest. Die Sprache ist toll! :-)Link

Hinter dem Großen Orient (Ergänzt)

antaoisSieh da, es war mir bis jetzt entgangen: Lorenz Jäger hat nun ein Buch über den Großen Orient von Frankreich (also über den „harten Kern des harten Laizismus“ in Frankreich, wie er das selbst mal in der FAZ hübsch formuliert hat) geschrieben. Mal schauen, ob ich mir das antue… Eigentlich ein kluger Kopf, aber was kann man hier von einem erwarten, der freundlich über die Piusbrüder berichtet und der immerhin auch kein Historiker ist? Ich denke, ich werde doch mal lieber auf seriöse Rezensionen warten…
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Cornelius‘ Moleskine®

Sehr schöne Aquarelle und Zeichnungen, v.a. Portraits… – Link

In Kerkern zu Tode dehydriert

Nämlich ein Nerd von der Berliner Polizei:

Die Vermutung, dass ich vermutlich absolut dehydriert war, schien plausibel, denn außer eine Tasse Kaffe zum Frühstück und einen kleinen Plastikbecher Tee, den ich nach mehrmaliger Nachfrage erhalten hatte, hatte ich den ganzen Tag noch nichts getrunken. Hier kam ich das erste Mal wieder etwas zur Ruhe und hatte das Gefühl als Mensch …

Ans Herze greifend auch die Sorge um sein „Letherman Tool“ (sic). Schlimm, schlimm. – Link

WPD: „After the Deadline“

Aus dem Block von WordPress-Deutschland, nur der erste Absatz des Artikels:

After the Deadline ist eine Rechtschreib- und Gramatikkorrektur, die nun ein Part von Automattic, das Unternehmen hinter WordPress.com, ist. Das Tool wird eventuell in einer der kommenden WordPress-Versionen Einzug halten und könnte damit die jetzige Erweiterung im WYSIWYG-Editor TinyMCE ablösen.

:-D
Tjo, wer mit Opensource-Software zu tun hat und kein funktionaler Analphabet ist, der muß zumindest leidensfähig sein, wie ich aus jahrelanger Erfahrung weiß. – Link

Wir können alles außer Hochdeutsch…

rommel… und Wehrmachtsausstellungen machen, jedenfalls wenn man dem Totalverriß einer Rommel-Ausstellung in Stuttgart, verfaßt von Arno Widmann von der Frankfurter Rundschau, trauen darf:

Die kleine Ausstellung im Keller des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg macht in der Tat Geschichte: Verharmlosender ist die Rolle des Militärs in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus in den letzten vierzig Jahren nicht mehr gezeigt worden.

Link

SiN: „Rabenmütter, Zickenkriege“

Hübscher Absatz, gerichtet an Nicola Liebert (taz):

Das deutlich Andere (und allein dessen Symbolwert!) als persönlichen Angriff auffassen: Genau das ist der ganz typische Weiberkram, der sich mit gleichem psychologischem Paradigma auch durch die Kind-Karriere-Mutterschafts-Debatte zieht. Eine Kinderlose hockt in der Bahn neben einer Mutter und empfindet alles – jedes gesungene Lied, jedes Küßchen – als gegen sie gerichtete Provokation. Und vice versa: Wenn der Mutter nicht aufforderungslos zwei, drei, vier Plätze geräumt werden, schwant ihr Kinderfeindlichkeit und ein bewußter Affront. So funktionieren die Befindlichkeiten, Orte und Gelegenheiten sind austauschbar. Frau gönnt sich da im Normafall nichts – außer die „große Krise“. Und Mütter untereinander sind oft nicht besser.

Wohl wahr, aber dennoch meine ich, daß Liebert recht hat, sich über den moralinsaueren Vorwurf des Koptuches, über das Vormoderne und Rekationäre desselben, zu erzürnen. – Link

SZ: „Posaunen der Hölle“

szSchade, die SZ scheint immer mehr nach FAZ-Vorbild zu mauern, und der PT hat’s noch nicht gemerkt. Ein Artikel über die Zerstörung der polnischen Kleinstadt Wielun durch die deutsche Luftwaffe am 1. September 1939 ist jedenfalls nicht online greifbar. Das ist schade, denn noch viel zu oft war dieser Tage zu lesen, der 2. Weltkrieg habe „mit der Beschießung der Westerplatte“ begonnen. Aber nein, er beginnt auch und zeitgleich mit der Ausradierung einer Stadt. Die Geister, die man rief… – Link

Immerhin, sie kriegen noch Dresche

stinkerUnd zwar die Frömmler in Bosnien:

Bei einer Massenschlägerei zwischen einer Gruppe ultrareligiöser Wahhabiten und vermutlich ehemaligen Kämpfern der bosnischen Armee wurde der 34-jährige Magdi Dizdarevic getötet.

(Mit diesem Magdi Dinges hat es einen richtigen erwischt.) Als alter Optimist hoffe ich also, daß es um den Euroislam doch noch nicht ganz geschehen ist. (Hat @klandestina vorhin gefunden…) – Link