Geknipst IX – Juni bis November 2013

Kommerzkasten in der Berliner Allee mit Herbstbäume davorDer übliche, keineswegs umwerfende Kram, vor allem aus Herrenhausen, der Nordstadt und einigen anderen Teilen des Geheimen Hannovers – diesmal ergänzt um einige Wahlplakate zur Bundestagswahl 2013.

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Wahlbeteiligung(en) in Hannover

Vor mir liegt eine Aufstellung aller Wahlergebnisse aus den Wahlbezirken und -lokalen Hannovers aus der Druck-HAZ. Schau. Der. Haft. Nämlich die Wahlbeteiligungen:

  • Durchweg gut bis hervorragend ist die Wahlbeteiligung ausgerechnet in den schwarzen Bonzenvierteln: Kirchrode, Zoo, Isernhagen. Alle im 70er-%-Bereich.
  • Noch gut bis durchschnittlich ist sie in den innenstadtnahen, linksgrünen Vierteln wie Linden-Nord, der Nordstadt oder der List: im 60er-Bereich.
  • Mein Herrenhausen und andere Kleine-Leute-Stadtteile mit sozialdemokratischer Tradition (so Ricklingen und Linden-Mitte) schneiden schon unterdurchschnittlich, aber noch akzeptabel ab: 50er-Prozente.
  • Und desaströs schlecht ist die Wahlbeteiligung in den armen Stadtteilen an der Peripherie (70er-Jahre-Sozialwohnungen und/oder hoher Ausländer- und Hartz-IVler-Anteil – etwa Vahrenheide und Mühlenberg, aber auch ein traditionsreiches Arbeiterviertel wie Stöcken): jeweils nur 40er-Prozente.

Hier liegt etwas im Argen. :-/

(Und die gute Nachricht: Doris Schröder-Köpf hat ein noch schlechteres Ergebnis eingefahren als erwartet. :-D Nämlich nur 33,8 % der Erststimmen bei 41,8 % für den CDUler. Sie hat danach dann erstmal ihre Wähler beschimpft, die wohl nicht verstanden hätten, wie das mit den Erst- und Zweitstimmen funktioniert. Doch, doch, das haben sie schon, sieht man ja am Ergebnis.)

NachDenkSeiten: „Wieder einmal strahlt eine Landtagswahl in Niedersachsen auf uns alle ab. ‚Strategisch‘ wählen!“