Schuhkartons
Ich habe von Osterhammel gelernt, daß die in Europa oft belächelte Gewohnheit der Amerikaner, Häuser aus Holz und Pappe zu bauen, dem Bestreben geschuldet sei, möglichst jedem ein eigenes Haus möglich zu machen. Also billig zu bauen, Städte in Vorstädte aufzulösen – es gibt (vielleicht) irgendwo eine „Downtown“, aber es gibt kaum Stadtteile nach europäischem Verständnis. Die große Mehrzahl der Leute wohnt in Vorstädten in Holz- und Papp-Häusern.
Sehr lobenswert. Aber daß derlei in der Tornado-Zone gewisse naturbedingte Nachteile mit sich bringt, sehen wir heute wieder einmal.
Na, der Freie Markt wird’s schon richten – der baut bekanntlich auch feste Deiche um Großstädte, die im Einzugsbereich tropischer Wirbelstürme unter dem Meeresspiegel und an der Küste liegen.



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Oh, was für wunderschöne Kreationen von Regenschutzkleidung für Radfahrer es gibt; mal bunt, meist aber in gedeckten Farben – und ganz gewiß in alle Richtung für Flüssiges und Gasförmiges nach dem neues Stande der Faserchemie durch- oder auch undurchlässig. Das bedeckt immer den ganzen Körper, oft stecken auch die Füße in „Füßlingen“ (schon das Wort! übel
). Selbstverständlich aber trägt man ein Kapuze, die so weit zugezogen ist, daß nur noch die Augen freibleiben.
Keine Angst, bitte, diesmal keine möchtegern-surrealistischen Traum-Gesichte oder als solche verklausulierten steganographischen Mitteilungen, sondern schieres Alltagsgeschraddel…
Bemerkenswert, nun, jedenfalls dann, wenn ein visueller Sinn und akute Langeweile zusammenkommen: Einer der Standard-Avatare des allseits beliebten Umsonst-Telefonier-Programms Skype ist ein Matrose. Jedoch trägt er keine amerikanisch Matrosenmütze – sondern ausgerechnet die Mütze der französischen Marine mit dem charakteristischen roten Pompom.